Fahrplanauskunft

Defmobil Fahrplan:

DefmobilWinter2016
Montag, 23. Oktober 2017
St. Jakob in Defereggen
0/9

Osttiroler Pustertal:

Tel.: 0664 155 9920

Iseltal:

Tel.: 0664 155 9971

Defereggental:

Tel.: 0676 7412663 oder 0664 155 9963

Der diensthabende Arzt ist am Gemeindeaushang
und im Internet unter www.notarztverband.at jederzeit ersichtlich

Leitstelle:

Tel.: 141

 

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Kontakt

Tourismusinformation St. Jakob
Unterotte 44, 9963 - St. Jakob i. D.
Tel.: +43 (0)50 212 600,
defereggental@osttirol.com

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Pflegegeld

Pflegegeld

 

Das Pflegegeld hat den Zweck, in Form eines Beitrages pflegebedürftige Mehraufwendungen pauschaliert abzugelten, um pflegebedürftige Personen soweit wie möglich die notwendige Betreuung und Hilfe zu sichern sowie die Möglichkeit zu verbessern, ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben zu führen (§1, BPGG).

Das bedeutet in der Praxis, dass das Pflegegeld bedarfsorientiert aber nicht bedarfsdeckend ist; es ist ein Zuschuss für Pflegeleistungen und soll auch dafür verwendet werden.

Wer hat Anspruch auf Pflegegeld?

Das Pflegegeld ist an bestimmte Vorraussetzungen gebunden, welche in der jeweiligen gesetzlichen Bestimmung festgelegt sind. Die Zuerkennung erfordert die Erfüllung folgender Vorraussetzungen:

Vorliegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung oder Sinnesbehinderung (z.B. hochgradige Sehbehinderung, Blindheit, ...)

Ständiger Pflegebedarf von mindestens sechs Monaten

Pflegeaufwand von mehr als 60 Stunden monatlich

Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft (betrifft nur das Tiroler Pflegegeldgesetz – Ausnahmen sind zum Teil möglich)

Hauptwohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich (Bundespflegegeldgesetz) bzw. in Tirol (Tiroler Pflegegeldgesetz)

Wie kommt man zum Pflegegeld?
Pflegegeld muss grundsätzlich beim jeweiligen Pensionsversicherungsträger, Unfallversicherungsträger, Rentenstelle (z.B. PVA der Arbeiter, PVA der Angestellten, SVA der Bauern, SVA der gewerblichen Wirtschaft, Bundespensionsamt, Bundessozialamt, ÖBB, Telekom Austria, ...) beantragt werden.

Sie können die Formulare mit dem angeführten Link herunterladen:                                                                                                               http://www.help.gv.at/linkaufloesung/applikation-flow?quelle=HELP&flow=FO&leistung=LA-HP-GL-FormularPflegegeldPVA

Höhe des Pflegegeldes

Pflegebedarf in Stunden pro Monat       
                          Betrag in Euro

Pflegestufe 1 mehr als 65 Stunden                                        154,20 Euro

Pflegestufe 2 mehr als 95 Stunden                                        284,30 Euro

Pflegestufe 3 mehr als 120 Stunden                                      442,90 Euro

Pflegestufe 4 mehr als 160 Stunden                                      664,30 Euro

Pflegestufe 5 mehr als 180 Stunden, wenn
ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist            902,30 Euro

Pflegestufe 6 mehr als 180 Stunden, wenn

• zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder
• die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist                                                                        1.242,00 Euro

Pflegestufe 7 mehr als 180 Stunden, wenn

• keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder
ein gleich zu achtender Zustand vorliegt                            1.655,80 Euro


Falls Sie sich als Antragsteller ungerecht eingestuft fühlen, lassen Sie sich vor einer Klage unverbindlich beraten z.B. bei den Juristen der Arbeiterkammer, bei den für das Pflegegeld zuständigen SachbearbeiterInnen der Tiroler Landesregierung, Abt. Soziales oder über die Pflege-Hotline im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, beim Sozialsprengel, um schon im Vorfeld Ihre Erfolgschancen abzuklären und sich unnötigen Ärger zu ersparen.

Das Pflegegeld ruht für den Zeitraum der Unterbringung in einer Krankenanstalt, mit Ausnahme des Eintritts- und Entlassungstages (auf Antrag und nach Prüfung der Vorraussetzungen kann das Pflegegeld auch während eines stationären Aufenthaltes weitergewährt werden).

Noch zu beachten ist, dass nach dem Tod (bei einem laufenden Verfahren) unbedingt ein Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens zu stellen ist.

Wichtige Informationsstellen:

Sozialsprengel Defereggental-Kals


Pflegegeldreferat der Tiroler Landesregierung Tel: 0 512 508 2622

Broschüre „Tiroler Pflegegeld“, ein Ratgeber des Landes Tirol

Sozial- und GesundheitsInformationsService http://sogis.uibk.ac.at

Pflegetelefon des Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz Tel: 0800 201 622