Fahrplanauskunft

Defmobil Fahrplan:

DefmobilWinter2016
Samstag, 19. August 2017
St. Jakob in Defereggen
10/15

Osttiroler Pustertal:

Tel.: 0664 155 9920

Iseltal:

Tel.: 0664 155 9971

Defereggental:

Tel.: 0676 7412663 oder 0664 155 9963

Der diensthabende Arzt ist am Gemeindeaushang
und im Internet unter www.notarztverband.at jederzeit ersichtlich

Leitstelle:

Tel.: 141

 

Samstag, 19. August 2017
St. Jakob in Defereggen
10/15

Kontakt

Tourismusinformation St. Jakob
Unterotte 44, 9963 - St. Jakob i. D.
Tel.: +43 (0)50 212 600,
defereggental@osttirol.com

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Talschaftsmuseum "Zeitreise Defereggen"

Im Jahre 2005 wurde im Untergeschoß des Musikpavillons von St. Jakob das Museum „Zeitreise Defereggen“ eröffnet. Die Idee dazu geht auf den Wiener Kinderarzt Dr. Walter Potacs zurück, der seit den 1960er Jahren als Hobbyarchäologe das Defereggental nach Spuren der Vergangenheit durchforscht. Mit der Entdeckung einer steinzeitlichen Jägerstation auf dem Hirschbühel, oberhalb von Mariahilf, gelang ihm gleichsam der Durchbruch, fand man doch dort die bislang ältesten menschlichen Spuren Osttirols (Mittlere Steinzeit, ca. 8000-5000 v. Chr.).
Ein weiterer Sensationsfund war der rund 1000 Jahre alte Einbaum aus dem Obersee, dessen Bergung und Restaurierung den letzten Anstoß zur Errichtung des Museums gab. Dieses Boot dürfte dem Fischer des Fürstbischofs von Brixen gehört haben, der der Eigentümer des Obersees war.
Der Begriff „Zeitreise“ verrät, dass es sich hier nicht um ein volkskundliches Heimatmuseum handelt. Vielmehr sind es die archäologischen Funde, die den Schwerpunkt darstellen. Neben den Werkzeugen und Waffen aus Feuerstein (Silex), die am Hirschbühel gefunden wurden und dem Einbaum aus dem Obersee sind hier Funde aus der Kirchengrabung in St. Veit ausgestellt, die erstmals die Präsenz der Römer im Tal belegen.
Zu den jüngeren archäologischen Stücken gehören die Münzen aus der Kirche von St. Veit (15.-18. Jahrhundert) sowie die Funde aus den Bergwerken im Trojertal (Gemeinde St. Jakob; 17. Jahrhundert): Hier sind Schlacken, Meißel, Esswerkzeuge, aber auch hölzerne Knappenschuhe, Filz- und Gewebereste von Transportsäcken zu erwähnen. Zahlreiche Fragmente von Pfeifen zeigen, dass man auch in 2300 m Seehöhe nicht auf jeden Luxus verzichten wollte.
Neben diesen archäologischen Fundstücken sind einige historische Dokumente ausgestellt, darunter ein Brief aus dem Turm der Leonhardskirche (1711) sowie ein Buch über die Deferegger Protestantenausweisung (1732).
Im Museum liegen Kurzführer in deutscher und italienischer Sprache zur freien Entnahme auf.

Öffnungszeiten: täglich 9-20 Uhr.
Eintritt frei!
Führungen auf Anfrage beim Gemeindeamt.